Zeit des Wartens

Meine Adventszeit war dieses Mal eine Zeit des Wartens in zweierlei Hinsicht. Warten auf Weihnachten, Jesu Geburt und warten auf Manu, der am 2. Januar gut hier in Deutschland ankam. Die Zeit getrennt voneinander verging schneller als gedacht. Beide, Manu und ich, waren gut beschäftigt mit unterschiedlichen Aktivitäten. Wir waren aber auch sehr froh wieder beieinander sein zu können.
Ich hatte mich vor einiger Zeit mit meiner Schwester darüber unterhalten wie man als Schwangere Weihnachten, um genau zu sein Maria nochmal ganz neu verstehen lernt. Da ist wirklich was dran, vor allem in unserer Situation. Aus dem aktuellen, alltäglichen Umfeld weg zu reisen. Zurück in die Heimat. Ja, unser Grund war jetzt nicht eine Volkszählung und wir wurden Gott sei Dank mit offenen Armen empfangen und dürfen bei meiner Familie unterkommen. Dafür sind wir sehr dankbar.
Trotzdem merken wir immer wieder, dass unsere Situation einiges an vorausplanen und mitdenken abverlangt. Die letzten Tage/ Wochen waren wir hier und da unterwegs, hatten viele freudige Wiedersehn mit Familie und lieben Freunden, waren bei Ärzten, Hebammen, einkaufen, essen usw. So füllt sich unsere Wartezeit dann doch ganz gut und wir sind natürlich mega gespannt wann sich unser kleines Wunder dann aus dem Warmen ins Kalte aufmacht. Schon verrückt zu wissen, dass das so gar nicht geplant werden kann und wir einfach von Tag zu Tag leben dürfen.

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